Gewässer · Havelland
67 Hektar Wasser — 3 Badestellen, 2 Touren am Ufer.
Wasserfläche
67ha
nach Geodaten (GIS)
Uferlinie
5km
Umfang der Fläche
Typ
See
Badestellen
3
davon 1 EU-Badestelle
Orte am Ufer
1
Groß Glienicke
Der Groß Glienicker See liegt zur Hälfte in Potsdam und zur Hälfte in Berlin-Kladow.. Seine tiefste Stelle reicht bis etwa 11 m, im Mittel liegt die Tiefe bei gut 6 m. Erstmals 1320 als „stagnum Glyneke“ urkundlich erwähnt, leitet sich der Name vom slawischen Wort für Lehm ab. Nach dem Gebietstausch von 1945 verlief die Grenze zwischen West-Berlin und der DDR exakt durch die Mitte des Sees. Ab 1961 sicherte die DDR massive Sperranlagen entlang des westlichen Ufers, während West-Berliner bis zu Bojen schwimmen durften. Mit der Wiedervereinigung 1990 wurden Bojen und Grenzbefestigungen entfernt, und seitdem ist der See wieder frei zugänglich – ein beliebtes Ziel für Spaziergänge, Ruder- und Paddeltouren
Baden
Der Groß Glienicker See gilt wegen seiner klaren Wasserqualität als beliebtes Badegewässer und verfügt über mehrere Badestellen, darunter eine EU-Badestelle. Der See wird vor allem aus dem Grundwasser gespeist. Bereits zu DDR-Zeiten war er ein gefragtes Ziel für West-Berliner Badegäste, seit der Wiedervereinigung ist er wieder frei zugänglich. An heißen Tagen kann es recht betriebsam werden, vor allem auf der Ostseite.

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Touren
Rund um den Groß Glienicker See erschließt sich die Umgebung auf Wander- und Spazierwegen, die den 5 km langen Uferbereich begleiten; am Südufer stehen ein Bootsanleger und ein Parkplatz als Ausgangspunkte zur Verfügung. Seit einem Beschluss der Spandauer Bezirksverordnetenversammlung 2012 wird zudem an der Anlage eines durchgehenden Uferwanderwegs gearbeitet. Über den angrenzenden Königswald führt eine Verbindung Richtung Sacrow mit rund 18 km Länge.
Gastronomie
1 gastronomische Einrichtung am Ufer oder in der Nähe.
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