Gewässer · Havelland
6 Hektar Wasser — 1 Badestelle, 2 Touren am Ufer.
Wasserfläche
6ha
nach Geodaten (GIS)
Uferlinie
1km
Umfang der Fläche
Typ
See
Badestellen
1
Im äußersten Nordwesten des Naturparks Westhavelland, nahe dem Ort Lochow in der Gemeinde Stechow-Ferchesar, liegt der Lochower See, er zählt zu den kleineren Gewässern der Region und füllt eine bewaldete Rinne, die während der letzten Eiszeit durch abschmelzendes Toteis entstanden ist. Zu- oder Abflüsse besitzt der See nicht; sein Wasserstand hängt allein von Niederschlag, Grundwasser und Verdunstung ab. Rund um den See erstreckt sich dichter Mischwald aus Kiefern, Eichen und alten Buchen, dessen Totholz das Flachufer prägt. Ein schmaler Röhrichtgürtel aus Schilf, Rohrkolben und Igelkolben geht in Moor-Seggenriede über.
Baden
Der Lochower See bietet eine kleine Badestelle in einer Südostbucht mit Sand- und Torfuntergrund, ergänzt durch ein Sonnendeck und einen Bootssteg. Der Rest des Ufers ist von dichtem Mischwald und einem schmalen Röhrichtgürtel geprägt und bleibt als geschützte Verlandungszone unzugänglich. Als flaches, nährstoffreiches Gewässer ohne Zu- und Abflüsse durchmischt sich der See kaum und reagiert entsprechend empfindlich auf Witterung und Jahreszeit.
Herrlicher Platz am Lochower See mit Schaukel, um mit Schwung ins Wasser zu hüpfen.


Touren
Der Lochower See lässt sich vor allem zu Fuß erschließen, da dichter Mischwald das Ufer nahezu vollständig umschließt und größere Uferwege begrenzt sind. Nördlich der Umgebung prägen Kanäle und landwirtschaftliche Flächen das Bild, während sich im Osten, Süden und Westen hügeliges Gelände anschließt. Der kleine Ort Lochow mit seinen Ferienhütten bietet einen möglichen Ausgangspunkt für Erkundungen der Umgebung.
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